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Artikel

- Tanztherapie
- Ganzheitliche und isolierte Bewegung im Ägyptischen Tanz
- Selbstheilungskräfte im Tanz
- Lieber Aufrecht
- Mawwal – Doulab – Taqsim
- Ägyptischer Tanz? Orientalischer Tanz? Bauchtanz?
- Das Takht – Ensemble
- Die Verlockungen des Orients
- Ghawazi – Invaders of the heart
- RAQS SHARQI – Ein kraftvoller Frauentanz jenseits von Kitsch und Klischee

Tanztherapie

WellenTanztherapie hat sich aus der deutschen Ausdruckstanzbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Tänzerinnen und Tänzer wie Isadora Duncan, Mary Wigman oder Rudolf Laban befreiten sich von normierter, formalisierter Tanzsprache – die Natürlichkeit der Bewegungen und emotionaler Ausdruck sollten wieder im Vordergrund stehen.

In den USA begannen in den 1940er Jahren die Tänzerinnen Trudi Schoop in Los Angeles und Marian Chace in Washington unabhängig voneinander in psychiatrischen Kliniken zu arbeiten. Andere Pionierinnen wie Franziska Boas, Liljan Espenak oder Mary Whitehouse entwickelten ihre individuellen Methoden therapeutisch mit Tanz und Bewegung zu arbeiten. weiterlesen… »

Ganzheitliche und isolierte Bewegung im Ägyptischen Tanz

Des Philosophen Seele wohnt in seinem Haupt, die des Dichters in seinem Herzen, die Seele des Sängers hält sich irgendwo in seiner Kehle auf, doch der Tänzerin Seele fließt durch ihren ganzen Körper”.
Khalil Gibran

Bewegung isolieren – das heißt, verschiedene Körperteile zuerst einzeln zu bewegen und die Bewegungen dann wieder zusammenzusetzen.
Barbara Stuiber schreibt in ihrem Buch „Der Orientalische Tanz als Bewegungssystem nach der Lehre Rudolf von Labans “:

„Oberer und unterer Rumpfbereich sind strikt getrennt und werden nicht gleichzeitig bewegt; bei versierten Tänzerinnen geschieht der Wechsel so schnell, dass diese Grenze quasi verschwindet, aber dies ist nur eine Frage des Tempos der Abfolge“ (…) „Isolierte Bewegungen – beispielsweise  von Schulter, Becken oder Bauchmuskulatur – werden gezielt eingesetzt. Die Armbewegungen, die eigenen Prinzipien folgen, unterstützen die dominierenden Bewegungen, setzen Akzente oder gestalten selbst Bewegungssequenzen“ (Stuiber, 2003)

Tänzerinnen, die aus der ehemaligen Hilal School of Raqs Sharqi bzw. ihrer Nachfolgerin, der Raqs Sharqi Society hervorgegangen sind, definieren den Tanz weiterlesen… »

Selbstheilungskräfte im Tanz

„Die Ratsuchende trägt bereits alles in sich, was zu ihrer Gesundung notwendig ist. Dies zu erkennen und damit die Selbstheilungskräfte im Menschen zu wecken, ist das oberste Ziel der Therapie“(1)

RoseEiner der tanztherapeutischen Wirkfaktoren ist die Aktivierung von Selbstheilungskräften.

Dabei gehen TanztherapeutInnen davon aus, dass der menschliche Organismus dazu imstande ist sowohl körperliche als auch psychische Störungen aus eigener Kraft zu beheben. Genauso wie eine Unterstützung des Immunsystems helfen kann, von einer Erkältung ohne weitere  Behandlung zu genesen, kann eine Unterstützung des „psychischen Immunsystems“ eine Person in die Lage versetzen, von „sich aus“ wieder in ein psychisches Gleichgewicht zu gelangen. weiterlesen… »

Lieber Aufrecht

Der aufrechte MenschDass Körperhaltung und Psyche aufeinander wirken und sich gegenseitig beeinflussen, haben wir wohl alle schon erlebt. Gebückt und mit hängenden Mundwinkeln lässt sich’s schwer fröhlich sein. Ein Moment des Innehaltens, Aufrichtens, Aufblickens und Wahrnehmens kann da Wunder bewirken.

Mit recht amüsanten und trickreichen Methoden wurden diese Zusammenhänge an der Universität Trier von Prof. Fritz Strack und MitarbeiterInnen wissenschaftlich nachgewiesen:

„100 Personen wurden gebeten, gegen Bezahlung eine Art Kreativitätstest auf Papier auszufüllen. Dieser wurde dann überhaupt nicht angeschaut, sondern jeder einzelnen weiterlesen… »

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